Paul de Geiger, ein Visionär...
Zwischen 1880 und 1882 läßt Paul de Geiger in Verlängerung seiner Wohnräume einen Wintergarten im Jugendstil einrichten. Er ist ausschließlich aus Steingut mit einem riesigen Springbrunnen in der Mitte.

Zwei Bilder zeigen Ansichten von Saargemünd.
Die beiden Frauenfiguren als Allegorien der Erde und des Feuers verkörpern die beiden notwendigen Elemente für die Herstellung dieser Meisterwerke der Keramikkunst.

Vom Wintergarten zum Austellungsraum
Der Besucher entdeckt einen Großteil der Produktion von Tafelgeschirr aus Steinzeug, feinerem Steingut und Porzellan...

Ab 1830, zeugen die dekorativen Elemente
von der Entstehung eines neuen Geschmacks:
der Jugendstil oder "Art Déco".

Ab 1830 produzieren die Manufakturisten
außerdem Tellerserien mit humorvollen Alltagsszenen...
Ob außen oder innen: die Fresken sind einen Blick wert.
Am Ende des 19. Jahrhunderts sind mehrfarbige
Wandverzierungen aus Keramik
in den Straßen und Häusern weit verbreitet.

Zur Herstellung der schönsten dieser Wandfresken
beauftragte man berühmte Künstler wie Simas.
In den Saargemünder Werkstätten wurden
auch Werbetafeln wie beispielsweise
"Les Petits Beurres de LU" hergestellt.
Die Kachelöfen und die Kamine
Das außerordentliche Geschick und hohe
Niveau der Saargemünder Steinguthersteller zeigt sich auch
an diesen bezaubernden und mit bunten
Glasuren so reich verzierten Stücken.
Die Kacheln sind häufig mit Relieffiguren geschmückt.

Öffnungszeiten:
Täglich außer Dienstag* : 10.00 - 12.00 und 14.00 - 18.00
*Im Sommer (bis 30. Sept.) auch am Dienstag geöffnet.
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Eintritts-
gebüren
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Erwachsene : EUR
3.00
Kombinierte Eintrittskarte
mit der Bliesmühle :
EUR 4.50
(statt EUR 6.00)
Kinder
und Schüler : frei
* Gruppen
Besichtigungen jeden Tag möglig (auch am Dienstag).
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Anfrage und Anmeldungen für Gruppen :
Telefon : +33 3 87 98 80 81
E-mail : information@ot-sarreguemines.fr